Seit ich 14 Jahre alt bin, esse ich kein Fleisch. Obwohl das wohl nicht ganz stimmt, in meiner Familie durchsetzen, dass ich keine Soße mit Schinkenstückchen oder sonstigen Fleischeinlagen essen wollte, konnte ich sicherlich erst mit 18. Auch bin ich nicht unfehlbar gewesen, mit 18 überkam es mich und ich wollte unbedingt Fleisch essen, um dann letztlich festzustellen, dass ich es nicht brauche und ich mich hinterher schlecht fühlte. Seit dem ich mit 19 von zu Hause ausgezogen bin, kann ich vollkommen vegetarisch und meistens auch vollkommen vegan leben.
Somit war der Gedanke, dass es falsch ist, andere Lebewesen zu essen, bei mir schon früh da. Mit 11 erzählte mir ein Schulkamerad, dass er keinen Thunfisch essen will, er möge Delphine so gerne und die müssten sehr oft als Beifang mit sterben. So wuchs in mir das Bewusstsein heran, dass das, was täglich auf unseren Tellern liegt, vorher ein Tier war und ich sträubte mich immer mehr gegen Steak und Hähnchen. Der Ekel wuchs, je mehr ich das Tier erkennen konnte.
Seit dem ein kleines Hundewelpen bei uns aufwuchs, stärkten sich meine Liebe und mein Verständnis gegenüber Tieren enorm. Ich baute eine Freundschaft zu einem Tier auf und wir halfen uns gegenseitig in sehr schweren Zeiten. Die Intelligenz und die Gefühle, die ich in diesem Tier sehen konnte und sehen kann, berühren mich immer wieder. So ist es für mich unverständlich, wie man Lebewesen einsperren und dermaßen ausnutzen kann, wie es gerade weltweit geschieht.
Doch für mich reicht es mittlerweile nicht mehr "nur" vegan zu leben und nebenbei bei H&M und co. einkaufen zu gehen. Schlechte, menschenverachtende Produktionsbedingungen, Umweltbelastungen und Massentierhaltungen gehen für mich Hand in Hand. Somit möchte ich mich auf diesem Blog mit dem veganen Lebensstil, fairer, biologischer Kleidung, sowie biologischen Lebensmitteln und weiteren Themen auseinandersetzen. Dabei möchte ich euch Rezepte und Internetseiten vorstellen, sowie bestimmte Themen diskutieren und hinterfragen. Insgesamt möchte ich hier meinen Lebenswandel festhalten und so eventuell bei dem ein oder anderen zum Nachdenken und zu Motivation führen.
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